Sie beobachten auf Kinderspielplätzen wie Eltern mit ihrem Kind sehr grob umgehen.

Beobachten Sie, wie sich das grob behandelte Kind benimmt. Zuckt es zusammen und wird es sofort still? Dann hat es schon viel KM Erfahrung. Es weiss was ihm blüht wenn es sich jetzt zur Wehr setzt.


Beginnt sich das Kind zu wehren, z.B. mit schreien so kann man daraus schliessen, dass das Kind grob behandelt wird und es sich zu wehren traut. Es ist jedoch davon auszugehen, das die Grobheiten gegen das Kind im Erziehungsstil einer Erziehungsberechtigten integriert ist, jedoch von Familienmitgliedern nicht gern gesehen wird. Darum kann sich das Kind noch wehren, weil es nicht absolut wie im ersten Fall den Grobheiten ausgesetzt ist.

In beiden Fällen ist es für das Kind jedoch unmöglich eine kindgerechte Entwicklung, wie es das Gesetz vorsieht, zu realisieren. In beiden Fällen muss man versuchen etwas für den Kinderschutz zu tun.

Wenn Ihnen auffällt, dass andere Personen den Vorfall beobachten, fragen Sie diese ob sie die Familie kennen. Notieren Sie sich den Vorfall mit Zeit und Datum. Versuchen Sie herauszufinden wo die Familie wohnt. Beobachten Sie Vorfälle mehr als 3 mal, notieren Sie sich diese und machen Sie eine Meldung an die Kesb.

Machen Sie zusammen mit den Notizen eine Gefährdungsmeldung an die Kesb. Wollen Sie anonym bleiben, fragen Sie zu Beginn des Telefonats mit der Kesb, ob die Anonymität garantiert wird.

 

● Sorgentelefon für Kinder ● 0800 55 42 10 ● www.sorgentelefon.ch ●