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Es gibt unterschiedliche Ecstasy - Wirkstoffe:
MDMA, MDA, MDE/ MDEA und MBDB.
Übersicht zu den verschiedenen Ecstasy-Inhaltsstoffen:
Abkürzung:
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MDA
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MDMA
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MDE/ MDEA |
MBDB
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| Name: |
3,4- Methylendioxy- Amphetamin |
3,4- Methylendioxy- Methamphetamin |
3,4- Methylendioxyethyl- Amphetamin |
N-Methyl-1- (1,3-
benzodioxol-5-yl)-
2-butanamin |
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Entwickelt: |
1910 ursprünglich als Hustenmittel und Medikament gegen den Grauen Star, 1961 als Appetitzügler patentiert |
1912 - als Appetitzügler 1914 patentiert |
Entwickelt 1980 |
1986 durch den amerikanischen Chemiker David E. NICHOLS designt |
| Wirkung: |
Intensive Verzerrung des Raum- und Zeiterlebnisses, Sinnes-täuschungen, von allen E-Stoffen das stärkste Nervengift! |
Stundenlange milde Euphorie, spannungslösend und stark
antriebssteigernd, wenig halluzinogen
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Insgesamt schwächere Wirkung;
akustische, taktile und visuelle Sinneswahrnehmungen werden verstärkt;
wenig halluzinogen; macht „breiter“ |
Wurde als Prototyp eines Gefühls-
verstärkers/ Gefühlserzeugers entwickelt. (Enthaktogens
designt; keine antriebssteigernde Wirkkomponente) |
| Wirkungsdauer: |
6-8 Stunden |
3-5 Stunden |
2-3 Stunden |
4-5 Stunden |
Kurzzeitnebenwirkungen:
Je höher die Dosis, desto wahrscheinlicher treten Übelkeit, Erbrechen und Schwindelgefühle auf. Herzschlag und Blutdruck werden geringfügig herabgesetzt.
Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Atembeschwerden, Gedächtnisstörungen und Krämpfe können bei sehr hoher Dosierung auftreten.
Nachwirkungen können unterschiedlich, teilweise auch überhaupt nicht vorhanden sein. Von Kopfschmerzen und Schläfrigkeit bis zu positiven Gefühlsstimmungen, erfrischt und aufmerksamer zu sein, ist berichtet worden.
Langzeitnebenwirkungen:
Bei mehr als wöchentlichem Gebrauch erhöhen sich die negativen Nachwirkungen deutlich. Bei regelmässigem Gebrauch besteht die Gefahr einer sich langsam entwickelnden psychischen Abhängigkeit. Ob es weitere Langzeitnebenwirkungen gibt, ist bisher unbekannt.
Es gibt bei bei Ecstasy einen chemischen "Schalter" für Überhitzung.
Eine einzige Tablette der Designerdroge kann die Körpertemperatur lebensgefährlich in die Höhe treiben. Bisher war nicht bekannt, wie der "Schalter" funktioniert. Jon Sprague und sein Team aus Maryland, USA haben nun den Schalter gefunden. Es ist ein Eiweiss mit der Bezeichnung UCP-3. Es heizt in den Mitochondrien die Muskelzellen auf. Noch ist Unklar, warum es Menschen gibt, die können 50 Pillen nehmen, ohne das es für sie Lebensbedrohlich wirkt, und andere sterben schon an einer einzigen Pille. Quelle: Nature 426,403-404 (2003)
Bedeutung des Wortes: Enthaktogen - (lat.) die innere Berührtheit fördernd. Der Begriff wurde durch NICHOLS eingeführt.
Verboten! Besitz, Erwerb und Handel mit diesen Substanzen ist verboten und strafbar!
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